Gemeindepolitik, Nachrichten, Wirtschaft

Wir sind hier doch nicht in China!

von Alexander am Freitag, den 29. August 2008

Es war etwa 19.35 Uhr in Halen, als die rund 70 Zuhörer auf ihren Plätzen saßen, der Beamer warmgelaufen war und sich Bürgermeister Rainer Lammers zum Willkommensgruß erhob. “Ich habe die Hoffnung, das es wirklich ein Erfolg werden kann”, grüßte er. (Achtung! Eine Textstelle und Meinung wird weiter unten, sowie in den Kommentaren erläutert!)

Wer in Halen im Internet unterwegs ist, der ist langsam unterwegs. DSL ist dort Mangelware, da wo es aus den Leitungen kommt, ist es nur eine abgespeckte Version. Bemühungen in der Vergangenheit, Telekom und Osnatel zu Investitionen in eine neue Infrastruktur zu bewegen, scheiterten an den Kosten und den prognostizierten Nutzerzahlen. Die Alternative sucht man nun in der Luft, denn das Dormagener Unternehmen ICA-Media verspricht den Halenern die schnelle Verbindung zur Außenwelt. Per WLAN.

Da schnelles Internet zu einem sehr harten Standortfaktor geworden ist, ist es für eine Region oder Gemeinde wichtig, mit DSL versorgt zu sein. Vor allem Unternehmen sind auf den grenzenlosen Datenaustausch angewiesen. Obwohl Lotte so nah an der Stadt Osnabrück liegt, sind ausgerechnet die Siedlungsgebiete ohne DSL-Versorgung. Fehlende Verteilerknoten oder zu weite Entfernungen oder fehlender Glasfaserkabel, begründen das. Nun also wurde Halen als Pilotprojekt in der Gemeinde ausgewählt, mit solch einem Funknetz ausgestattet zu werden.

So, wie funktioniert nun das Ganze? Im Prinzip, wie Satellit, Fernsehturm und Satellitenschüssel. Ein sogenannter “Base Point” wird auf einer großen Erhöhung in der Umgebung installiert, zum Beispiel dem Schinkelturm in Osnabrück (1.). Dort ist man über den Anbieter QSC ans Internet angeschlossen und überträgt die Signale per Richtfunk an einen “Rundstrahler”, der auf einem hohen Bauwerk im Ort installiert ist (2.) Dieser verteilt daraufhin mit einem maximalen Radius von 1500 Metern die Funkwellen im Ort. Kunden installieren nun weitere Antennen auf ihrem Hausdach, ähnlich einer Satellitenschüssel, und müssen Sichtkontakt zum “Rundstrahler” haben (3.). Von da aus gelangen die Daten dann über verschiedene Möglichkeiten zum Computer.

Das klingt alles super, ist es eigentlich auch, wenn da nicht diese Kaffeefahrt-Atmosphäre  gewesen wäre, wenn nicht eine Sichtverbindung nötig wäre, wenn nicht eine (gut gemeinte) Zensur des Internets stattfinden würde, wenn man die Zuhörer wahrheitsgemäß über die Sicherheitsrisiken aufklären würde, wenn es keine Unstimmigkeiten mit dem Vertrag geben würde, und und und.

Da aber alle Punkte wieder den Rahmen sprengen würde, beschränke ich mich auf zwei Punkte.

(Bezug zur ausgelassenen Stelle unten): Zwar waren sie einigermaßen gut vorbereitet, doch kritische Fragen wurden nicht selten unprofessionell und ständig mit verschränkten Armen beantwortet. Höhepunkt für mich war eine Äußerung, die scheinbar nicht jeder im Saal mitbekommen hat. Als ganz unbürokratisch abgestimmt wurde, wer grundsätzliches Interesse hätte, zählte einer der Geschäftsführer aus Jux die Stimme von Rainer Lammers zweimal. “Der Bürgermeister hat zwei Stimmen”, gab er zur Begründung und sein Partner ergänzte: “eine rechte und eine linke Hand” (…)

Zensur und Sicherheit: WLAN sei sicher, sagte man den unwissenden Zuhörern. Das stimmt nur begrenzt. Nichts ist wirklich sicher, ein WLAN schon gar nicht. Dann jedoch zu behaupten, es mache keinen Unterschied, ob einer in Halen ein WLAN knackt, oder ein Chinese auf den Computer zugreift, zeigte einmal mehr die hilflose Unkompetenz der Geschäftsführer. “Wir sind doch hier nicht in China”, dachte ich dabei und staunte nicht schlecht, als man auch noch verkündete, dass die Ports (verschiedene “Türen” im Router, die den Datenverkehr durchlassen) für Tauschbörsen gesperrt werden sollen. Ob Traffic-Belastung oder nicht, ob legal oder illegal. Tatsache ist es, dass es ein Stück Zensur ist und Internetzensur gibt es schon im Reich der tiefhängenden Smogwolken. Dass auch andere Programme über solche Ports auf das Internet zugreifen und solche Tauschbörsen eh ständig wechseln, sei noch dazu gesagt.

Nichtsdestotrotz ist diese Lösung für die Gemeinde am günstigsten, für die Halener teurer als die übliche DSL-Versorgung. 100 Euro als Startgeld, die in 10 Monatsraten zurückgezahlt werden, 120 bis 220 Euro für eine Antenne (plus eventuelle Installationskosten) und eine monatliche Flatrate von 25 Euro. Wer dann auch noch telefonieren will, bekommt für weitere 20 Euro eine Flatrate dazu.

40 Verträge braucht ICA-Media, um sich überhaupt die Mühe zu machen und festzustellen, ob Sichtverbindungen von den Häusern zum Rundstrahler (oder evtl. mehreren Rundstrahlern) möglich sind, bzw. um einen oder mehrere geeignete Standorte zu finden. Dann dauert es noch drei Monate, bis erste Daten fließen können. Dass die Vertragslaufzeit aber mit der Unterschrift beginnt, wiegelt der Geschäftsführer ab. Ebenso können Kunden, die noch in laufenden Verträgen feststecken, dies handschriftlich auf dem Vertrag vermerken und so die Zeit gutgeschrieben bekommen. Ja, ne! Wie war das nochmal mit der Salvatorischen Klausel?

MEINE MEINUNG WIRD IN DEN KOMMENTAREN ERLÄUTERT, ICH BLENDE SIE HIER ERSTMAL AUS.

Wer jetzt Lust hat zum diskutieren und kritisieren, kann das mit mir in den Kommentaren machen :)

Zu den ausgelassenen Stellen:

Text: “Die Kaffeefahrt-Atmosphäre: standesgemäß im verbrauchsarmen SUV (VW Tuareg) mit Neusser Kennzeichen angekommen, machten die beiden Geschäftsführer auf mich einen sehr unseriösen Eindruck. In ihre Anzüge gezwängt wirkten sie eher wie ungeliebte Vertreter, die einem etwas aufschwätzen wollten. (…)”

Dies spiegelt meine eigene Meinung wider! Mein Eindruck war ein solcher, auf welche Art ich dieses ausdrücke ist natürlich streitbar und in gewissen Punkten auch sinnvoll, es anders auszudrücken. Jedoch ist der Lotteblog keine Zeitung, sondern gibt persönliche Meinungen wieder!

Unter “Meine Meinung” gebe ich meine Meinung wieder. Dort schreibe ich, dass ich als Halener vorsichtig mit der Sache umgehe, da ich einen Zensuransatz sehe (Sperrung der Ports für Tauschbörsen - Tauschbörsen nutzen nahezu alle Ports abwechselnd, die auch von anderen, wichtigen Programmen genutzt werden), sowie eine Monopolstellung, da die Leitungen theoretisch nicht mehr von verschiedenen Anbietern genutzt werden können oder vom Verbraucher frei gewählt werden können. Die Bahn hat auf diverse Strecken auch ein Monopol, unbegründet dessen, ob kein anderes Unternehmen investieren wollte.

Deswegen habe ich im weiteren Verlauf vorgeschlagen, das Geld zu sparen und zu investieren, in eine richtige Lösung, die für die Zukunft breite Standortvorteile sicherstellt.

Außerdem habe ich geschrieben, dass ich es sehr komisch finde, wenn Verträge geschlossen werden, ohne eine erkennbare Vorleistung erhalten zu haben. Das dies wohl im Vertrag zugunsten des Verbrauchers geregelt sein soll, war mir unbekannt. Da muss man einer Firma schon sehr viel vertrauen schenken.

Aus zeitlichen Gründen kann ich Kommentare erst wieder heute Abend freischalten, das muss so geschehen, weil es täglich rund 100 Spameinträge gibt, die hier sonst erscheinen würden.

29 Reaktionen zu “Wir sind hier doch nicht in China!”

  1. DSL-Bürger

    Schon richtig, aber was bleibt uns anderes übrig?

    Mit Grüßen.

  2. DSL-Bürgerin

    Hier haben wir doch ein Thema, bei dem wir Bürger im Lotteblog einmal richtig ins Diskutieren kommen sollten!
    Auf jeden Fall bleibt uns etwas anderes übrig - nämlich Informationen bei anderen betroffenen Gemeinden zu sammeln, bevor man sich festlegt. Oder ins Internet zu schauen- auch, wenn das in Halen nicht so fix geht.
    Meine in über 20 Berufsjahren und bei hunderten von Präsentationen gesammelte Erfahrung lässt mich aufhorchen “Nachtigall, ick hör dir trapsen”.
    Auch wenn der o.g. Artikel von Alexander seine subjektive Meinung darstellt (übrigens ist jede Berichterstattung subjektiv!), so lässt sich doch auf dem Foto relativ objektiv durch die Körpersprache des Vertreters(vor der Brust verschränkte Arme) feststellen: etwas hat er zu verbergen- und sei es vielleicht nur seine Unsicherheit.
    Herzliche Grüße

  3. anwesender gast

    Naja, das was sie oben geschrieben haben ist auch alles andere als seriös.

    1. Startgeld / Vertrag
    Der Vertrag beginnt ERST mit der Lieferung der Antenne, sollte die gewünschte Leistung seitens ICA nichtg erbracht werden können (z.Bsp. kein Funksignal empfangbar!) ist der Vertrag nicht erfüllt. Das Startgeld wird auch erst bei der ersten Abrechnung fällig. Vorher ist es nur eine Absichtserklärung !

    2. WLAN / Zensur
    Das WLAN ist mit einer WPA2 Verschlüsselung gesichert. Diese Verschlüsselung entspricht dem aktuellen Stand der Technik und ist auch nicht mal so mir nichts dir nichts gehackt. Jede Firma oder fast jeder Privathaushalt, die ein eigenes WLAN betreiben, nutzen die gleiche Verschlüsselung. Meines Erachtens gibt es im Internet selber deutlich größere Gefahren, als dass das WLAN gehackt wird.
    Die Portsperrung ist nur angedacht gewesen, aber bisher noch nie durchgeführt worden. In meinen Augen auch eine wünschenswerte “Zensur”. Und wie auf der Versammlung erwähnt wurde sollte sich jemand der Filesharing betreibt über die Sicherheit des WLAN Netzes keine Gedanken machen.

    3. Vorschlag Lotte
    Was soll denn diese komische Milchmädchen-Rechnung für Lotte ? Das Geld geben die privaten Haushalte aus, nicht die Gemeinde. Wo wird da was gespart, welches Geld soll in die Wirtschaftsförderung fliessen ? Kommt mir ein bißchen so vor als wenn es den Halernern nicht gegönnt wird das sie eine einigermassen schnelle Internetverbindung bekommen.
    Insgesamt gibt es sicherlich günstigere DSL Anbieter auf dem Markt, nur wenn es keine DSL Verfügbarkeit gibt muß man sich eben nach ALternativen umschauen. Und eine Alternative die 25 € im Monat kostet plus ca. 200,- € für eine Antenne sehe ich noch als einer sehr vernünftige und bezahlbare Lösung an. Ansonsten wird sich auch die nächsten Jahre in Halen nix an der Situation ändern.

    Grüße

    PS: Vielleicht war der Touareg ja ein kleiner Verbrauchsarmer Diesel :-). Davon mal abgesehen, fast jeder Van, Sportwagen oder Oberklasse-Limousine benötigt ähnlich viel Sprit. Hätten sie lieber in einem alten “Kleinstwagen” vorfahren sollen ? Wirkt auch sehr unseriös!

  4. Thomas Niemeyer

    Lieber Alexander,
    du hast hier einen Klassiker in Sachen unjournalistischer Berichterstattung geliefert, der wirklich alle Stilelemente von Propaganda im Sinne eines Karl-Eduard von Schnitzler enthält. Wobei ich dir nicht unterstelle, dass du das wie der unselige TV-Chefideologe des DDR-preußischen Dogmatismus mit bewusstem Vorsatz getan hast. Im Ergebnis ändert das aber nichts.
    Die Stilmittel sind 1. Faktenuntreue, 2. Fälschung von Fakten, 3. Auslassung von Fakten und 4. Fehlinterpretation von Fakten - alles jeweils mit einer einheitlichen Zielrichtung bei der Meinungsmache. Ich will dir für jedes dieser Stilmittel mindestens ein Beispiel aus deinem Text geben.
    1. Faktenuntreue: Übereinstimmende Zählungen der Anwesenden durch Herrn Borchelt von der Gemeinde Lotte und durch mich ergaben, dass definitiv etwa 100 und nicht rund 70 Personen anwesend waren. Das kann man feststellen, wenn man die Veranstaltung nicht gerne kleiner machen möchte, als sie war.
    Bedeutender aber ist deine unrichtige Schilderung der Stimmenzählung. Die Doppelzählung einer Stimme war nicht die des Bürgermeisters, sondern eines jungen Mannes, der zwei Arme hob und dies damit begründete, dass ein abwesender Bekannter auch unbedingt mitmachen wolle. Eine kurze Rücksprache mit dem Bürgermeister oder dem Zählenden hätte das klären können.
    2. Fälschung von Fakten: Ein Teil der Zuhörer war alles andere als “unwissend”. Ein Vertreter von ICA-Media hat exakt das gesagt, was du als Korrektur mitteilst: Nichts ist wirklich sicher im Internet.
    Wenn du ICA gar Zensur unterstellst, ist das sogar eine böswillige Verfälschung der Fakten. Thomas Schulte von “Bits & Bites” hat in der Veranstaltung auch explizit dazu ausgeführt, dass das Zulassen illegaler, virenversuchter Internettauschbörsen für das WLAN-Netz tödlich sein könnte: Es würde die von dir eben noch beklagte Unsicherheit in ungeahnte Höhen treiben und zugleich die Leistungsfähigkeit des Netzes extrem mindern. Damit würde der Sinn der gesamten Veranstaltung ad absurdum geführt, nämlich einen lesitungsfähigen Internetzugang zu erhalten. Zensur ist etwas völlig anderes.
    Auch der Vorwurf, dass ICA ein Monopol darstellen würde, ist grober Unfug. Telekom und Osnatell sind nicht willens oder in der Lage, den von den Halenern gewünschten Service zu bringen. Wenn ein kleines Unternehmen in diese unbestreitbare Marktlücke geht, hat das mit dem klassischen Phänomen eines mächtigen Monopols etwa so viel zu tun wie Lottes Bürgermeister mit einem brutalen Diktator.
    3. Für das Auslassen von Fakten kann ich dir natürlich nur eine Lücke in deinem Text als Beispiel geben: Werner Schwentker, ein pensionierter Telekom-Mitarbeiter, der diese ganze Geschichte in Gang gesetzt hat und in der Veranstaltung auch eine zentrale Rolle spielte, findet bei dir nicht statt. Damit unterschlägst du die Information, dass Herr Schwentker als ausgewiesener Fachmann mit besten Kontakten zur Telekom die ICA-Technologie als derzeit einzige Chance für Halen auf einen leistungsfähigen Internetzugang eingeschätzt hat. Zudem hat er berichtet, dass er sich ein Refernezprojekt von ICA angesehen hat und auch im Gespräch mit Kunden dort feststellen durfte, dass deren Leistungen den eigenen Ankündigungen entspricht. Diese praktische Erfahrung mit ICA ist für die Halener eines der zentralen Kriterien für ihre breite Zustimmung gewesen. Du erwähnst dies nicht einmal.
    4. Fehlinterpretation von Fakten: Du begründest dein Urteil der mangelnden Seriosität auf Seiten der ICA-Geschäftsführer zum einen mit deren Dienstwagen (Tuareg) und zum anderen mit ihren angeblich zu engen Sakkos. Frage: Wären die beiden Herren, wenn sie mit einem verbeulten 1960er VW-Bus 1200 gekommen wären und Maßanzüge aus Mailand getragen hätten, für dich seriöser gewesen. Ich kenne IT-Manager, die ganz andere Karossen fahren. Und ich kenne geniale IT-Freaks, die eher nackt kommen würden, als einen Anzug anzuziehen. Das ist tendenziöse Stimmungsmache in übelster Weise.
    Übrigens: Die von dir offenbar bevorzugten Telekom-Manager veranstalten ihre Kundentreffs in einem ganz anderen Ambiente und fahren auch noch andere Autos. Sie tragen zudem im Gegensatz zu den ICA-Leuten keine unternehmerisches Risiko, sondern erhalten, wenn sie wie Ron Sommer richtig verdaddeln, auch noch vom Steuerzahler subventionierte Millionenabfindungen. Mein Verständnis von Seriosität ist da ein anderes.

    Aufbauend auf dieser kläglichen und anrüchigen Faktenkonstruktion kommst du schließlich zu der Empfehlung an die Halener, das mit ICA zu lassen und das gesparte Geld lieber bei der Telekom einzusetzen. Du blendest damit aus, dass dieser Versuch, den der Europaabgeordneter Markus Pieper, Bürgermeister Rainer Lammers und Werner Schwentker intensivst unter´nommen haben, auf der ganzen Linie fehlgeschlagen ist. Letztlich bedeutet deine Empfehlung, dass die Halener nach allem menschlichem Ermessen weitere Jahre auf ihr DSL warten müssten, das ihnen ICA nachgewiesenermaßen liefern könnte.
    Nach journalistischen Kriterien ist deine Empfehlung verantwortungslos, weil du die Halener in ihrem Kernanliegen überhaupt nicht ernst nimmst.
    Darüberhinaus erfüllst du gegenüber ICA sowohl den Tatbestand der üblen Nachrede als auch den des geschäftsschädigen Verhaltens. Dies wären in meinem Beruf als Redakteur bei der Neuen OZ trifftige Kündigungsgründe. Journalisten haben wahrhaftig zu berichten.
    Mein Urteil über deinen Lotteblog hat sich damit nun verfestigt: Lass es lieber, denn dir fehlt für den Beruf des Journalisten die Fähigkeit, eigene Meinung in Frage und ggf. auch mal hintenan zu stellen. Wir Journalisten sollen den Menschen helfen, die Welt besser zu verstehen, nicht uns selber mit unserem ach so tollen Ego darzustellen. Diese Demut fällt jedem von uns häufig schwer, mir auch. Aber du bemühst dich nicht einmal ansatzweise darum.

    Mit unkollegialem Gruß

    Thomas Niemeyer

  5. Alexander (Lotteblog)

    Lieber Herr Niemeyer,

    zuerst einmal, vielen Dank, dass Sie sich immer dann zu Wort melden, wenn Ihnen etwas nicht passt, hingegen bei den anderen, inzwischen 197 Beiträgen, bei der Initiative eines 21-jährigen Studenten, bei der ehrenamtlichen, SUBJEKTIVEN Berichterstattung der verschiedenen Lotteblogger…nie ein lobendes Wort angebracht haben. Aber das will ich Ihnen auch gar nicht übel nehmen, schließlich beäugt man mich und den Lotteblog in Ihrer Redaktion sehr kritisch, wie ich inzwischen festgestellt habe.

    Unkollegiale Grüße nehme ich gerne an. Denn ich, sowie die anderen Lotteblogger, sehe mich nicht als Journalist, sondern als BLOGGER! Und das Journalisten quasi kein Verständnis oder gutes Wort für Blogger übrig haben, das wurde in sehr vielen (wohlgemerkt) Blogs diskutiert und bemängelt.

    ICH BIN KEIN JOURNALIST!

    Das möchte ich hier ein für alle mal klar stellen. Natürlich nehmen wir es wohlgemerkt zur Kenntnis, dass man uns so ernst nimmt, immer wenn solche Vergleiche aufgezogen werden. Aber vergleichen Sie bitte nicht den Lotteblog mit der NOZ! Und bedenken Sie immer dabei, dass Sie für Ihre Berichterstattung Geld bekommen und diese Unternehmen sehr eng mit Ihnen zusammen arbeiten. Dies tut die Gemeinde mit dem Lotteblog leider nicht und ich übe nicht den Beruf eines Journalisten aus. Oder spielen Sie so gut Fußball wie ein Profi und wenn nicht, kritisiert Sie etwa ein Michael Ballack deswegen?

    Ein Weblog spiegelt die PERSÖNLICHE MEINUNG des Autors wieder, ein Zeitungsartikel nicht! Der Gestaltung eines Artikels in einem Blog sind keine Grenzen gesetzt und natürlich versucht man sich auch dadurch absichtlich von den Zeitungen abzusetzen. Mögen Journalisten den Menschen helfen, so tun dies Blogger auch, weil deren Meinungen eben authentisch und oftmals anders sind, als die Meinungen, die jeder abnickt, oder bei der die größtmögliche Anzahl von Lesern angesprochen und besänftigt wird.

    Ich will gar nicht meine eigene Meinung hinten an stellen, ich will hier auf dem Lotteblog verschiedene Meinungen haben! Sie haben den Lotteblog also nicht verstanden! Es soll kein Clon einer Tageszeitung werden, wo kämen wir denn da hin? Es soll so etwas wie das hier werden, eine Möglichkeit, verschiedene Meinungen zu kommunizieren und zu diskutieren!!!

    Wie sagt man: wenn 10 Leute zusammen kommen, gibt es 10 verschiedene Meinungen. Und meine Meinung von diesem Abend war eben die oben beschriebene. Ich finde, ich habe das Recht einer freien Meinungsäußerung und im Lotteblog soll dies auch von allen getan werden! Hätten Sie meine Meinung gehabt (auch wenn Sie diese nicht so hätten schreiben dürfen -> Nachteil NOZ), und ich die Ihrige, was wäre dann? Und in den Grundzügen stimme ich auch mit Ihrer Meinung überein. Das System ist ja nicht schlecht und hilft sicherlich den Bürgern von Halen. Ich möchte hier nur den Verbrauchervorteil des Internets nutzen und nicht alles so einseitig sehen.

    Ich gehe auf Ihre Punkte im nächsten Kommentar ein, sonst ist der hier zu lange (…)

  6. Thomas Schulte

    … aber auch in einem Blog sollte man keine Unwahrheiten verbreiten und möglichst objektiv an eine Sache ran gehen. Immerhein ist der Blog, genau wie die Tageszeitung öffentlich.
    Und einige Kommentare ihrerseits kann man schon als Geschäftsschädigend gegen die ICA ansehen.

    Grüße
    Thomas Schulte

  7. Alexander

    Herr Schulte, dass ist schon richtig. Diese Unwahrheiten waren mir einfach nicht bewusst. Viele Sachverhalte lagen mir (ich bin KEIN Journalist), einfach nicht vor. Diese werde ich so korrigieren.

    Ich habe die strittigen Punkte erstmal zensiert und werde meine Meinung hier in den Kommentaren kund tun. Das halte ich für besser.

    Dennoch denke ich, dass man versuchen sollte, eine subjektive Meinung mit ein zu bringen. Das bedeutet, das man das schreibt, was man denkt. Ein Blog ist öffentlich, was einen aber nicht daran hindert, seine Meinung zu schreiben. Schließlich kann man dies auch öffentlich tun. Viele Blogs bewerten noch krasser, was ich ehrlich gesagt, als ERGÄNZUNG zur Zeitung und Presse auch sehr lobens- und lesenswert finde. Wirklich! Glauben Sie, eine Meinung über ein Produkt, wirkt nicht viel authentischer, wenn es von einem Blogger, als von einem Zeitungsartikel kommt?!

  8. Politikwissenschaftler

    Gerade wollte ich noch einmal kurz einen Blick auf den von mir bereits geschätzten Lotteblog werfen, da fesselt mich nun mitten in der Nacht dieser Beitrag mit den entsprechenden Kommentaren.
    Für mich persönlich ist es, unabhängig von der behandelten Thematik und dem Inhalt des Textbeitrages, von Interesse, zu beobachten, wie auf eine, ins Netz gestellte Meinung, reagiert wird. Ich werde die Diskussion, die hoffentlich noch nicht beendet ist, mit Vergnügen verfolgen.
    Was mich allerdings etwas erstaunt, ist, dass ein gestandener Journalist einem 21- jährigen Hobbyblogger unseriösen Journalismus vorwirft und im gleichen Beitrag genau das macht, was er vorher beim Anderen kritisiert hatte. Da hat sich wohl ein Pressevertreter etwas zu weit aus dem Fenster gelegt!
    Wenn wir alle darüber geschlafen und nachgedacht haben, freue ich mich schon auf weitere Reaktionen.
    Gute Nacht

  9. Alexander (Lotteblog)

    1. Faktenuntreue: Ihre Unterstellung, ich würde diese Veranstaltung extra kleiner machen, als Sie war, sehe ich sehr kritisch. Sie gehen an die Sache mit einer gefestigten Meinung heran. Ich habe bei meiner ersten Zählung etwa 60 Leute gezählt, als noch einige hinzu kamen, habe ich auf 70 aufgerundet. Ich denke kaum, dass es zur Sache tut, ob es 70 oder 100 waren, wenn man selber behauptet, Propaganda zu betreiben (mehr, mehr, mehr).

    Es ging nicht um die Doppelzählung, sondern um die politische Aussage (”Der Bürgermeister hat zwei Hände - eine Linke und eine Rechte”). Jetzt möchte ich gerne ganz ehrlich von Ihnen hören, was Sie davon halten, oder ob man das netterweise in einem Zeitungsartikel (weil eben anders als ein Blog) untergehen lässt. Und ob diese, wie ich empfindlicher Weise finde, sehr krasse Äußerung, eines Unternehmers, bei solch einer Präsentation, als seriös oder passend eingestuft werden kann, da soll sich eben jeder Lotteblog-Leser selber ein Bild machen. Dazu ist es da!

    2. Kennen Sie sich mit Tauschbörsen aus? Sind Sie einer der Nutzer im Internet, der Daten, wie z.B. angesprochen, über solche Ports auf Uniserver, etc. übertragen muss? Viren kann man sich einfangen, natürlich. Diese kann man sich genauso über E-Mails einfangen. Dazu hat ICA-Media richtiger Weise erklärt, man müsse eine Firewall installieren. Tauschbörsen funktionieren, auch richtig erklärt, im Tausch, Up- gegen Download. Verschicken von großen E-Mail Anhängen oder herunterladen von Filmen (legal, als Stream oder bezahlt), sowie das hochladen von Bildern für Onlinefotoalben, Videos in diverse Foren, etc…all das verursacht einen Traffic in ähnlichem Maße und all das ist überhaupt erst der SINN eines schnellen Internets.

    Ich muss ganz ehrlich sagen: mit dem DSL-Light, oder dem ganz einfach DSL (haben wir hier in Lotte), ist der Seitenaufruf nicht wesentlich langsamer, als mit einem bsp. DSL 15.000. Die Server und Anfragen sprechen einfach nicht so schnell an. Einziger Unterschied ist eben der Download und Upload…Und wann braucht man denn??? (…)

    3. Bei dem von Ihnen angesprochenen Sachverhalt muss ich zugeben, dass mir dieser nicht vorlag. Dafür entschuldige ich mich. Als echter Journalist ist es natürlich Ihre Pflicht, das zu recherchieren. Ich hingegen gebe auch zu, dass ich manchmal einfach nicht die Zeit investieren kann, auch diese Informationen zu bekommen, die Zusammenarbeit mit der Presse ist einfach besser als mit dem Lotteblog, das müssen Sie zugeben. Und es ist ihr Job. Oder rennen Sie jeder Information hinterher? Bekommen Sie nicht oft einfach eine E-Mail oder Unterstützung vom Rathaus, den Behörden, etc?

    4. Diese Darstellung mit den Anzügen ist sicherlich nicht richtig! Trotzdem ist es meine persönliche Meinung und Empfindung, die mir keiner streitig machen kann. Das Erscheinungsbild eines Herren in dieser Position war jedoch sehr…komisch…um es mal so auszudrücken. Gleichzeitig möchte ich ebenso wenig, dass Sie sich in einem Stil ausdrücken, den Sie mir vorwerfen!

    Ich selber finde, diese Telekommanager ebenso unseriös. Was heißt unseriös, ich mag viele dieser Leute einfach gar nicht. Lohn hin oder her, aber auch hier hat man gesehen, dass bei angesehenen Unternehmen (Siemens), nicht immer alles richtig läuft.

    Ich hab diverse Erfahrungen gemacht, mit Leuten (dicker Wagen, schicker Anzug, einstudierte Reden) und ich bin deswegen skeptisch und vllt auch ein bisschen voreingenommen. aber an dieser Stelle weise ich noch einmal auf den Blog als solches hin, es ist kein Zeitungsartikel.

    - Ich habe nicht behauptet, dass es grundsätzlich schlecht ist. Ich habe ebenso geschrieben, dass es die günstigste Variante ist. Das ist unanfechtbar. Über die Alternativen, die natürlich Geld kosten, habe ich mit verschiedenen Bürgern gesprochen (auch aus anderen Ortsteilen) und muss sagen, dass man sich stellenweise im Stich gelassen fühlt. Und Ziel des Lotteblogs ist es ebenso, solche Meinungen aufzuzeigen und nicht immer nur die heile Welt, die von der Politik propagiert wird und entsprechend in der Zeitung wiedergegeben ist.

    Ich versuche so wahrhaftig zu berichten, wie es mir mit meinen Mitteln möglich ist und mit den Steinen, die mir in den Weg gelegt werden. Und das sind nicht wenige!!! Da müssen Sie Verständnis aufbringen und auch die Arbeit, die ich mache würdigen. Ich bekomme dafür kein Geld! Es ist doch, wie vorhin schon erwähnt, ein Unterschied, ob Sie Hobbyfußballer oder Profi sind, oder?

    Ihre letzte Phrase ist sehr…Propaganda. Das ist komisch, haben Sie mir das doch vorhin erst vorgeworfen…Das klingt alles sehr gestelzt und danach, als wolle man “Everybodys Darling” sein.

    Ich denke, gerade die verschiedenen EIGENEN Meinungen, die man im Internet findet, haben die Presselandschaft oder Berichterstattung sehr verändert! Wie wäre es denn, wenn wir alle nur Bild-Zeitung lesen würden und ein Reporter dieses Blattes (an Ihrer Stelle), die moralische Korrektheit seiner Artikel predigen würde. Das wäre einseitig. Und dabei finde ich, bereichert die Bild-Zeitung ungemein die Meinungsbildung. Aber eben nicht nur die alleine, sondern die Presselandschaft als allgemeines, plus die Blogs, die Meinungen in Foren und die Gespräche auf der Straße. Alles andere, wäre China!

    In diesem Sinne auch eine gute Nacht von mir!

  10. Thomas Niemeyer

    Na gut, Herr Frontzek, dann siezen wir uns halt jetzt wieder.
    Also, ich gedenke nicht, auf jeden Satz, der oben geschrieben steht, noch einmal einzugehen, weil sich Internetseiten so schlecht binden lassen. Zudem habe ich inzwischen schon Probleme, zu erkennen, welche Replik sich auf welche Aussage bezieht. Ich nehme nur einige Fakten aus dem Geschriebenen zu Kenntnis:

    Sie wollen kein Journalist sein. Gut! Da Sie aber in einem öffentlich zugänglichen Medium über öffentlich interessierende Themen, Sachverhalte und Veranstaltungen berichten und dabei sehr wohl den Eindruck erwecken, als wollten Sie das wahrhaftig tun, arbeiten sie faktisch journalistisch und müssen sich - wie jeder Flugblattschreiber - ans Presserecht halten. Wenn das für Sie und andere Blogger nicht gelten würde, dürften Sie völlig unbehelligt jeden x-beliebigen Menschen durchbeleidigen, Firmen verunglimpfen, Parteien beschimpfen, Rassen diskriminieren etc. Nein, auch Sie dürfen das nicht.

    Sie tun das ja auch nicht. Indem Sie aber ständig Ihre Recherchebegrenzungen als Entschuldigung für Faktenfehler anführen, versuchen Sie sich Freiraum in diese Richtung zu verschaffen. Wenn Sie falsche Fakten (70 Zuhörer) hinterher als irrelevant bezeichnen, fragt sich doch, warum Sie sie benannt haben.

    Dass ich bisher keine Kommentare in den Blog gestellt habe, hat zwei Gründe. Bei Ihrem ersten Kracher - angeblich war eine Pistole beim Giftunfall in einer Spedition in Lotte im Spiel, und Sie haben dieses völlig gegenstandslose Gerücht direkt in den Blog gestellt - habe ich das mündlich mit Ihnen besprochen. Sie erinnern sich sicherlich. Danach habe ich gar nicht mehr in den Blog geschaut. Erst wieder bei diesem Artikel, nachdem ich mehrere Anrufe von Teilnehmern der Veranstaltung erhalten habe, da stünde bösartig falsches Zeug drin. Diese Anrufe fand ich dann bestätigt.

    Für mich als Journalist stellt sich einfach die Frage: Was haben die Menschen von einem journalistischen Medium, dessen Faktenwiedergabe dermaßen unzuverlässig ist und das dies auch noch als “subjektiv zu verstehen” rechtfertigt. Wir, die WT, haben Sie und Ihren Blog am Anfang offen und freundlich vorgestellt, obwohl es Leute gibt, die das Phänomen Blogs als Konkurrenz zu den etablierten Medien, allen voran der Zeitung, ansehen. Wenn das so ist und wenn Ihr Blog als passendes Beispiel gelten soll, dann kann ich nur sagen: Gute Nacht, Journalismus, gute Nacht, Demokratie. Denn ohne verantwortungsbewussten Umgang mit Information und Meinung kann wahre Demokratie auf Dauer nicht bestehen. Journalistische Medien sind eben mehr als nur gewinnorientierte Unternehmen.

    Mögen die Sportfreunde heute gewinnen - dies war eine private, völlig subjektive Aussage, die hoffentlich erst Faktenkraft gewinnt.

  11. Bruno

    Zensur ist Zensur

    Glückwunsch zum neuen Lotteblog. Es war ja geplant, Themen kontroverser und etwas provokanter anzugehen. Das ist Alexander mit seinem DSL-Beitrag gelungen!

    Dank auch an Herrn Niemeyer, der ansonsten als sachlicher Journalist bekannt ist, hier aber mit seiner Kritik an Alexanders Bericht so weit über das Ziel hinausgeschossen ist, dass es Alexander und dem Blog schon wieder hilft.

    Klar ist, dass Hetze, Lüge und Verunglimpfung auch in einem Blog nicht akzeptabel sind. Auch ein primitiver Bildzeitungsstil ist sicherlich nicht angedacht. Aber kritische Wahrheiten müssen schon so benannt werden, dass es jeder kapiert.

    Und da kann man sich drehen und wenden wie man will: Zensur ist Zensur! Egal welche Seiten zensiert werden und egal aus welcher Motivation heraus zensiert wird.

    Auch die NOZ hat noch vor einer Woche fast täglich kritisiert, dass die Chinesische Regierung eine Internetzensur verhängt hat und wie schlimm es war, dass die hohen Herren vom Olympischen Komitee dazu feige geschwiegen haben. Recht so, NOZ! Das war auch ein Skandal und ein Armutszeugnis dieser Regierung und des Olympischen Komitees.

    Aber wie haben die Chinesen nun konkret Zensur ausgeübt? Ganz einfach, sie haben den Zugang zu bestimmten Tibetseiten gesperrt. Natürlich haben sie dafür gute Gründe angegeben.

    Und was will die ICA machen? Sie will den Zugang zu bestimmten Tibetseiten sperren! Ach, sorry, da habe ich mich jetzt verschrieben. Jetzt richtig: Sie will den Zugang zu bestimmten Tauschbörsen sperren. Natürlich haben auch sie dafür gute Gründe angegeben. Woa! Aber ist das keine Zensur?

    Natürlich ist es das, und Alexander unterscheidet sich hier erfreulich positiv von den Herren des Olympischen Komitees, dass er eben hierzu nicht den Mund hält, sondern das auch deutlich darstellt. Denn wenn Zensur erst einmal irgendwo klein anfängt, ist ein Einstieg in eine fatale Entwicklung gemacht.

    Wenn man die Sperrung dieser Seiten erst einmal akzeptiert hat, kann man ja auch darüber nachdenken, bestimmte “rechte“ Seiten zu sperren. Wird das akzeptiert, stellt sich die Frage, ob die Linkspartei nicht auch ausgenommen werden müsste. Die haben doch so komische Ansichten. Und gibt es da nicht auch einen Arbeitnehmerflügel der SPD, der so kontroverse Standpunkte hat?! Sperren!

    Nein, man kann machen was man will: Die Sperrung von Interseiten ist Zensur. Wir sind stolz und froh, in einer freien Gesellschaft zu leben. Dazu gehört der Zugang zum gesamten Internet. Man sollte hier nicht auf Alexander einprügeln, weil er das angeprangert hat, sondern die ICA dazu bringen, diese unglaubliche Zensurmaßnahme noch einmal zu überdenken.

    In einem Blog geht es auch darum, verschiedene Meinungen auszutauschen. Diese Thematik ist ein Einstieg dazu. Ich bin mir auch sicher, dass einigen Lesern meine hier geäußerte Meinung nicht gefällt. Es wäre schön, wenn sie sich dazu hier äußern würden. Vielleicht liege ich sogar falsch mit dem, was ich hier geschrieben habe. Ich lasse mich gerne belehren. Aber vorerst ist meine Meinung: Zensur ist Zensur - und sie ist verwerflich.

  12. Alexander (Lotteblog)

    Leider hat es nicht an Faktenkraft gewonnen…

    Danke Bruno, du hast recht! Zensur ist Zensur! Das Beispiel, dass die NOZ noch vor wenigen Wochen über die Zensur in China berichtet hat, ist umso tragischer. Nun streitet ein Journalist dieser, in meinen Augen dennoch sehr guten Zeitung, einen klaren Fall von Zensur ab. Auch hier ist es natürlich wieder eine subjektive Meinung, aber hier sind die Fakten klar: Sperrung von Tauschbörsen, durch Blockierung von Ports: Zensur!

    Die Gratulation zum “neuen Lotteblog” nehme ich gerne an :) Wir haben das erreicht, was wir zusammen besprochen haben und was wir als gewinnbringend für Lotte sehen. Eine einzelne, öffentlich einsehbare Meinung (auch wenn es nur sachliche Berichte sind), zeigen eben nicht alle Facetten. Viele Leute heute haben mir dazu gratuliert und die gesamte, getroffene Lotteblog-Riege war sehr erfreut darüber, dass wir es endlich geschafft haben, was wir besprochen haben!

    Natürlich bedanke ich mich auch beim Kiepenkerl, der mit seinem Kommentar in der NOZ/WT am heutigen Samstag einmal mehr die Authentizität in Frage gestellt hat. Mittel die hier vorgeworfen werden, werden nun dort in ähnlicher Form angewendet. Ohne Ausrede.

    Erstaunlich übrigens auch, dass die Kritik genau von den Leuten kam, die mit diesem Projekt zu tun haben, bzw. es unterstützend Verfolgen. Wäre auch komisch wenn nicht. Genau diese Leute haben ihre negative Kritik geäußert und ich hätte gerne vorher mit jemanden gewettet.

    Viele andere hingegen lobten den Mut und die andere Betrachtungsweise, die auch ein, wie ein Vorredner schrieb, gestandener Journalist nicht leugnen und schlecht reden kann. Die Meinungen gehen nun mal auseinander und gewiss tödlich ist es dann, als Zeitung die Meinungen von den involvierten Personen abzudrucken. Sei es aus Appeasement oder Zugehörigkeitsgefühl.

    Über die DSL Versorgung in der gesamten Gemeinde gab es für mich heute einige interessante Meinungen, die man so auch nochmal aufgreifen könnte. Das macht nun der Lotteblog und scheinbar nicht die WT. Man will dort ja niemanden vergraulen oder polarisieren. Der einfache Weg ist immer der ohne Hindernisse.

    Ebenso stimme ich meinem Vorredner zu, dass Sie sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt haben. Auch hier wurde ich heute, erstaunlicher Weise sehr oft in dieser Ansicht bestätigt. Dass es der Lotteblog somit zu einem Kommentar in der Samstag-Ausgabe der NOZ gebracht hat, das muss man schon sagen, ist gelebte PR. Vielen Dank! Wir fühlen uns geehrt! Der neue Lotteblog ist endlich da, optisch auch ab Montag!

  13. Alexander (Lotteblog)

    Achso, übrigens: Zweimal haben Sie den Lotteblog gelesen, zweimal zu kritischen Artikeln, zu denen Sie sich äußerst negativ geäußert haben…

    200 Artikel gibt es nun, entsprechend 1% macht das. Schade und traurig finde ich dass, dass Sie sich ein Urteil nach diesem “intensiven” Studium des Konzepts machen…schade…

  14. Rolf

    Junge Junge, diese Diskusion geht ja richtig gut ab, und das schöne am blog ist, völlig unzensiert, hier wird sich nicht vorbehalten, irgentwelche Meinungen nicht zu schreiben. Klasse, so muss es sein, ist ja richtig spannend heute und ich glaube auch für die Halener gut nachzuvollziehen, trotz des etwas langsameren Internet :-))

    Schönen Abend noch euch allen

  15. Bastian Köhler

    Im Internet veröffentlichen ja wirklich sehr viele Leute Ihre Meinung. Die Aufmachung der Seite wirkt, auf den ungebüten Nutzer, wie eine Internetzeitung, eine offizielle (Wapen der Gemeinde). Man sollte vielleicht, wenn es nicht sogar irgendwo steht, deutlicher kennzeichen, dass es sich um die Meinung des Autors (Alexander Frontzek) handelt.

    Deine Arbeit is wirklich löblich (197 Beiträge, etc), aber ein “Autor” der sich 3 Minuten nach Ende der Veranstaltung verschwindet und bspw. nicht das persönliche Gespräch mit den Beteiligten sucht, sollte nicht derartig schlecht über sie schreiben. wenn er seine Zwiefel, Fragen nicht vorher angesprochen hat (Deine Wortmeldungen waren damit definitiv nicht gemeint) Die unwirkliche Darstellung, vorallem das Auslassen des Vortrages von Herrn Schwentker zeugen leider von halbherzigen Arbeit.

    Ich kann mich nur der Meinung von Thomas Niemayer bezgl.
    Faktenuntreue, Fälschung von Fakten, Auslassen von Fakten und die Fehlinterpretation von Fakten anschließen und hoffe unabhänig vom “Wir sind hier doch nicht in China!”-Blog, das die ICA Media mal Fakten schafft.

    Mit freundlichem Gruß
    Bastian Köhler

  16. Petra Frontzek

    Bisher habe ich meinen, sicherlich familiär gefärbten Ärger über Herrn Niemeyers Reaktion hier auf dem Lotteblog für mich behalten, aber nachdem ich gerade erst die Samstags- NOZ mit dem entsprechenden Artikel gelesen habe, möchte ich ihn doch hier loswerden.
    Was Herr Niemeyer hier auf dem Lotteblog und in der NOZ abgeliefert hat, ist für mich (meine Meinung!!) in Teilen sehr unkritischer Journalismus. Der Zeitungsartikel liest sich für mich, wie ein Kaffeefahrtwerbeprospekt. Das haben die Halener, die auf einen schnellen Anschluss hoffen, nicht verdient!
    Ich habe während meiner Schul- und Studienzeit und durch meine berufliche Tätigkeit gelernt, erst Dinge von allen Seiten zu betrachten und mir dann eine Meinung zu bilden.
    Dass Alexander bei einigen Sätzen etwas in die Boulevardschiene abgedriftet ist, habe ich ihm gleich gesagt. Trotzdem finde ich seinen Artikel wesentlich informativer, als den in der NOZ. Seine „ Rechenbeispiele“ sollten zur Diskussion anregen.
    Ihm deshalb, ich zitiere „ Stilelemente von Propaganda, einheitliche Zielrichtung bei der Meinungsmache, tendenziöse Stimmungsmache in übelster Weise, anrüchige Faktenkonstruktion, böswillige Verfälschung von Fakten, üble Nachrede und geschäftsschädigendes Verhalten“ nachzusagen, halte ich für überzogen. Ist dem in seiner Eigenschaft als Vertreter der NOZ hier privat bloggenden Herrn Niemeyer überhaupt bewusst, dass er Alexander damit eine gewisse Absicht unterstellt? Gerade als Journalist sollte er doch vorsichtiger in der Wahl seiner Worte sein, als ein Blogger. Ansonsten sind die Antworten in den Kommentaren wesentlich informativer und interessanter, als das, was man aus der Zeitung erfährt Deshalb freue ich mich, dass im Lotteblog jetzt eine rege Diskussion entbrannt ist, und das auf erfreulich hohem Niveau.

  17. Thomas Niemeyer

    Hallo Blogger,

    von mir nun doch noch ein abschließendes Statement zum Thema Zensur, da mich das als Journalist heftig umtreibt. Wenn das Verbot bzw. die Strafbarkeit von Beleidigungen Zensur ist, entdecke ich an Zensur plötzlich etwas Gutes. Wenn das Verbot von rechtsradikalen Internetseiten mit Nazi-Verherrlichung, Hakenkreuzen und Gewaltaufrufen Zensur ist, dann wird mir Zensur allmählich sympathisch. Und wenn das Verbot von Kinderpornoseiten Zensur ist, dann werde ich sogar zum Zensurfan. Bitte überlegt euch den Satz “Zensur ist Zensur” in diesem Zusammenhang noch einmal ernsthaft. Das Verbot der Veröffentlichung von Inhalten, die nach rechtstaatlichen Verfahren als illegal zu gelten haben, ist eben keine Zensur. Und bei der Veranstaltung in Halen war von illegalen Tauschbörsen die Rede.
    Zu einigen der anderen Beiträge: Wer bei der Veranstaltung nicht selbst zugegen war, hier aber den Schiedsrichter mimt darüber, wer korrekter informiert, dem kann ich nur zu seinen hellseherischen Fähigkeiten gratulieren. Und, lieber Herr Frontzek, mein Kommentar in der WT bezog sich nicht auf den Blog, sondern auf Ihre inhaltlichen Äußerungen in Halen.
    Ansonsten noch viel Spaß beim Aufregen und liebe Grüße
    von Thomas Niemeyer

  18. Rolf

    Lieber Thomas Niemeyer,
    um zu erklären, was sie zum Zensurfan macht, lassen sie bitte die Kinderpornografie außen vor. Wenn mich etwas absolut abstößt, sind das solche unprofessionellen Aüßerungen von doch eigentlich vermeindlich professionellen Journalisten, wie sie einer scheinen sein wollen. Genau sie sind doch derjenige, der fordert, genau zu überlegen was er schreibt, also bitte!!

  19. Petra Frontzek

    Liebe Internetexperten im Lotteblog,
    habe ich in der gesamten Diskussion mit der Portsperrung etwas falsch verstanden? Denn sonst kann ich mir die Reaktion von Herrn Niemeyer nicht erkären ( verstehen sowieso nicht!) Wie ich es verstanden habe, wechseln die gefährlichen Seitenbetreiber häufig Ports, sodass man mit einer Sperrung gar nicht lange davor sicher ist; gleichzeitig aber vielleicht z.B. Dateien von Universitäten dann evtl. auch nicht heruntergeladen werden können. Bitte klärt uns auf!

    P.S. wie man sieht, fange ich an Spass an der Nutzung dieses Mediums zu haben!

  20. Maik

    Hallo Lotteblogger,

    ich finde es bemerkenswert zu sehen wie die “Profis” ihr Territorium verteidigen wollen.
    Ich denke die Freiheit der Meinung ist nicht umsonst im Grundgesetz verankert!
    Natürlich reden wir hier von legitimen Meinungen und nicht von denen die außerhalb der Gesellschaft stehen.
    Wir sollten andere Meinungen aufnehmen und bedenken, denn nur dann ist eine Entwicklung der eigenen Meinung möglich.
    Das fehlt in unserer Gesellschaft leider viel zu oft.
    Die Meinung der Bevölkerung ist lenkbar, da die professionellen Medien durch wenige Konzerne gesteuert werden und auch sonst wie beschrieben einige Kriterien erfüllen müssen.

    Die Aufmerksamkeit der NOZ ist sicherlich ein Indiz für das Gewicht des Lotteblogs.
    Wenn nicht heute dann in der Zukunft.
    Macht weiter so.

  21. Alexander

    Ach, jetzt will ich mich doch nochmal dazu äußern, denn in den letzten Tagen habe ich so viele Beispiele von geschätzten Journalisten gelesen, die mich einmal mehr bestärken, dass es differenzierten Journalismus, zumindest auf nationaler und internationaler Ebene geben kann.

    Und aller Zensur voran, weil gerade heute gelesen, diese Polemik hier: http://www.zoomer.de/news/topthema/eine-polemik/vorreiter-bayern/artikel/die-killerspiel-killer-kommen (gewöhnungsbedürftig)

    Dort maßen es sich die Politiker an, Kinderpornographie als Vergleich heran zu ziehen, mit Killerspielen - wie hier auch dieser Vergleich mit Tauschbörsen stattfindet. Es ist einfach - übrigens genauso, wie unkritische Berichte zu schreiben - alles, vermeintlich illegale, mit Kinderpornographie oder Nazis zu vergleichen. Scheren wir alles über einen Kamm. Diskussion beendet. Klappe zu, Affe tot, oder wie sagt man?

    Weil die Politiker das so sagen, ist das auch so! Ein Schelm, wer dabei nickend in sein Notizbüchlein schreibt, um es schön brav abzutippen und zu veröffentlichen - ist ja einfacher, die selbe Meinung wie die Entscheidungsträger zu haben.

    Das Menschen - in diesem Fall Jugendliche - meistens selber denken können und zu großen Teilen auch mündig sind, verstehen die Politiker nicht. Und übertragen auf die Zensur von Tauschbörsen, verstehen das auch die Beteiligten nicht.

    Hier wird suggeriert: Tauschbörsen = schlecht, = illegal, = virenverseucht.

    Sehr informativ an die Sache heran gegangen. Person A sagt, das ist so, Person B glaubt es auch! Dass Person A, und übrigens viele Kritiker hier im Kommentar, involvierte Personen sind, die nicht nur wirtschaftlich von diesem Projekt profitieren, sei einmal dahin gestellt.

    In Amerika gab es vor einigen Tagen einen Bericht über die Erlaubnis in einer Schule, eine Waffe zu tragen. Also die Lehrer. Die Begründungen waren, wenn man einzelne Sichtweisen betrachtet, durchaus logisch. Aber man muss eben alle Sichtweisen betrachten und betrachten dürfen! Das ist ein ganz wichtiges gut eines Bürgers und DAS hilft - um einen schleimigen Satz eines Vorredners weiter zu führen - die Welt besser zu verstehen.

    Und jetzt müsste man sich über die Funktionsweise, bzw den Sinn oder die Nutzung einer Tauschbörse genau informiert haben, lieber Lokalreporter, um solch einen direkten Vergleich mit Kinderpornos und Nazis zu ziehen. Dass Tauschbörsen (engl. Filesharing) zum Beispiel zum direkten Austausch von großen Datenmengen zwischen Computern geeignet sind, ist den meisten bekannt. Dass aber auch viele Anbieter legale und kostenpflichtige Inhalte, z.B. über diese Art Tauschbörse “BitTorrent” laden lassen…wussten Sie das? Inhalte wie große Updates oder Programme? Oder, dass Menschen dort lizenzfreie Dinge finden, die es, aufgrund des Alters oder der geringen Nachfrage nicht woanders gibt? Oder etwa, dass man dort einfach und schnell private Dateien an Freunde verschicken kann? Und, und, und.

    Und nun einfach alles unter einen Kamm zu scheren und zu unterstellen, dass man zwangsläufig mit Viren verseucht wird, wenn man etwas runter lädt, ist ganz grober Schwachsinn! Und nach dem Prinzip des Illegalen müssten dann auch solche Portale wie Youtube, etc. gesperrt werden. Und wenn Sie jetzt nicken, dann schüttel ich einfach nur den Kopf, bei so viel Weitsicht.

    Ich kann den genauen Wortlaut gerade nicht finden, aber das ändert nichts an der Aussage. Bei einem ähnlichen Sachverhalt schrieb mal einer:

    Wenn man Tauschbörsen sperrt, weil man damit illegale Dinge und Viren herunterladen kann, dann müsste man richtigerweise auch die öffentlichen Straßen sperren. Denn über solche Straßen flüchten Bankräuber, auf solchen Straßen passieren Überfälle und Vergewaltigungen. Auf solchen Straßen werden Menschen ermordet und es wird mit Drogen gedealt. Über Straßen laufen Nazis, wie Diktatoren und Mörder. Also: sperrt die Straßen!

  22. Bastian Köhler

    Zitat “wie unkritische Berichte zu schreiben - alles, vermeintlich illegale, mit Kinderpornographie oder Nazis zu vergleichen” Auf den meisten Tauschbörsen werden urheberrechtlich geschütze Inhalte gehandelt. Alleine der wirtschaftliche Schaden für die Musikindustrie ist enorm.

    Zitat “Sehr informativ an die Sache heran gegangen. Person A sagt, das ist so, Person B glaubt es auch! Dass Person A, und übrigens viele Kritiker hier im Kommentar, involvierte Personen sind, die nicht nur wirtschaftlich von diesem Projekt profitieren, sei einmal dahin gestellt.”

    Das finde ich nicht sehr freundlich. Von dem Projekt profitieren die Halener Bürger, die die Möglichkeit bekommen, durch Eigeninitiative ein schnelles Internet aufzubauen, mit ICA media. Die ICA media GmbH trägt dabei wirtschaftliche Risiko dieser Aktion (Es könnten ja alle nach den 24 Monaten kündigen und eventl. gab es bis dahin noch keinen ROI, oder es besteht ein längerfristiger Vertrag Zulieferfirmen der Standleitungen). Wer also das wirtschaftliche Risiko trägt, hat auch (gefälligst) an den Erlösen/Gewinnen zu partizipieren (Um damit von einen Touareg R5 TDI mit 174PS auf einen etwas verbrauchs stärkeren Audi Q7 V12 TDI mit mehr als 500 PS umsatteln :-) )

    Zitat “Und jetzt müsste man sich über die Funktionsweise, bzw den Sinn oder die Nutzung einer Tauschbörse genau informiert haben, lieber Lokalreporter, um solch einen direkten Vergleich mit Kinderpornos und Nazis zu ziehen.”

    Die meisten Nutzer dieser wirklich krass illegalen Inhalte verstecken sich aber gerade im großen Dickicht der Anonymität einer “Tauschbörse” um die Inhalte weiterzugeben oder sie zubekommen

    Ich gehe davon aus, das ICA media in ihrem System versuchen wird, eine möglichst diffenzierte Betrachtugsweise von Fileshareingdiensten betreibt. Ich vermute, dass die Betrieber sind sich durchaus bewusst sind, gewisse Internetverbindungenarten nach außen den Anschein einer illigalen Tauschbörse machen (rein vom beobachtbaren Datenverkehr, direkt IP, etc)

    Zitat “Illegalen müssten dann auch solche Portale wie Youtube, etc. gesperrt werden.”

    Auch hier sind viele Inhalte, die eigentlich dort nicht sein dürften, weil der dortige Nutzer nicht zur Veröffentlichung berechtig ist. Ich würde in der Beziehung aber wirklich nicht alles über einen Kamm scheren

    Mit freundlichem Gruß!

    bk

    P.S. Ich hab meine vorläufige Absichtserklärung losgeschickt und bin gespannt.

  23. Lars

    Hallo an Alle,
    also ich bin eigentlich nur auf diese Seite gekommen, um zu schauen wie es in Halen mit dem WLAN aussieht und wie der Stand der Dinge ist. Doch plötzlich bin ich mitten in einer Diskussion über Zensur, Pronographie, Diskriminierung usw.
    Ist das an dieser Stelle im Blog wirklich richtig?

    - Oder sollten sich die Herren vielleicht mal auf ein Bier treffen und das Thema Tageszeitung und Blog ausdiskutieren. -

    Ich für meinen Teil würde gerne eine produktive, informelle Diskussion über die Internetanbindung von Halen hier sehen und nicht ewig lange Beiträge wer nun mehr Recht hat.

    Ob die Tauschbörsen Ports nun gesperrt werden oder nicht ist doch zweitrangig und kann doch individuell geklärt werden. Vielleicht auch mal direkt mit ICA Media.

    Schön wäre es eine Diskussion über die Technik, den Anbieter oder Alternativen.
    Denn von letzterem gibt es ja wohl nicht allzu viele.

    Gruß
    Lars

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