Heimweh, Kinder & Jugend, Schule & Bildung

Meine Klassenfahrt nach Italien

von Leila am Dienstag, den 14. Oktober 2008

Ich bin in der 10 Klasse der Realschule und unsere Abschlussfahrt ging nach Italien, genauer gesagt nach Lido di Jesolo. Von dort aus haben wir Tagesfahrten nach Venedig, Murano und Padua unternommen. Doch erst zwei Wochen vor der Abfahrt bekamen wir das Hotel von dem Reiseveranstalter mitgeteilt.

Am einem Sonntag um 23.00 Uhr sind wir losgefahren. Die Busfahrer waren recht nett und baten uns, sie beim Vornamen anzusprechen. Nach 16 Stunden Fahrt quer durch Deutschland und Österreich kamen wir endlich an. Alle waren sehr gespannt auf das Drei Sterne Hotel und die Zimmer, da im Internet alles Mögliche stand, von schimmelnden Matratzen, bis hin zu netter Bedienung.
Von Außen sah es recht ansprechend aus. Wir Mädchen bezogen jeweils zu viert Appartements gegenüber und neben dem Hotel. Die Jungen und unsere zwei begleitenden Lehrer, Zimmer im Hauptgebäude.
Unsere (Mädchen-)Räume waren ganz okay, es gab ein Ehebett und ein Klapphochbett. Das Klapphochbett, kam uns nicht sehr vertrauenerweckend vor, da die Stäbe krumm und schief waren und die Absicherung am Oberen Bett nicht genügte. Das Bad war sauber und die Dusche hatte einen tropfenden Duschkopf. Soweit, so gut, mehr hätten wir bei drei Sternen nicht erwartet.

Nun machten wir alle zusammen einen Spaziergang an den Strand. Dieser lag nur drei Minuten von unserem Hotel entfernt und wir hatten einen privaten Abschnitt, mit Liegestühlen und Sonnenschirmen. Natürlich unterhielten wir uns über unsere Räumlichkeiten. Dabei kam heraus, dass ein Zimmer der Jungen und das unserer Lehrerin eine so kleine Dusche hatte, dass der Einstieg schwer fiel und wenn sie drinnen etwas fallen ließen, erst wieder hinaus mussten, um es aufzuheben. Der Strand war wunderschön, das Wetter angenehm und es waren wenig Touristen unterwegs.


(Lido di Jesolo. Unser Strand)

Zurück, gab es Abendessen. Da wir Halbpension hatten, aßen wir jeden Abend warm. Eine andere Deutsche Schulklasse aß mit uns.
Für einige Aufregung, besonders bei uns Mädchen, sorgte der Kellner. Er war etwa um die Fünfzig (noch ganz normal), aber hatte elf Finger! Doch er war sehr nett, nur das man sich mit Händen uns Füßen verständigen musste, da er sehr wenig Deutsch könnte und unser Englisch leider nicht immer verstand.
Das Essen war eher nicht so toll. Bei dem Fisch waren Schuppen dran und es gab nur Formfleisch. Doch die Nudeln, waren sehr lecker und die Pommes die es einmal gab auch. Nachtisch war auch passabel.
Morgens zum Frühstuck gab es für jeden zwei Scheiben süßen Kuchen und alte Brötchen mit unterschiedlicher Marmelade.
Toll war es, dass unsere Zimmer jeden Tag aufgeräumt wurden, während wir unterwegs waren.

Am Dienstag ging es nach Venedig. Einige erzählten mir vorher, das es dort stinken wurde, aber das tat es nicht. Wahrscheinlich, weil es nicht so warm war wie zur Hauptsaison. Der Markusplatz mit all seinen schönen Bauwerken, war sehr beeindruckend. Tauben gab es dort mehr als Menschen und sie waren zutraulich wie sonst nie.


(Die berühmte Rialtobrücke in Venedig)

Wir wollten eine Stadtführung machen und hatten deshalb schon zuvor eine gebucht. „Ich will mit euch einen kleinen Spaziergang machen” sagte unser Stadtführer, und das wurde es auch. Er sagte nichts mehr, hielt einfach an ein paar Plätzen und sagte uns wo dort die Sehenswürdigkeit war und fertig. Ich persönlich, fand das schade, da ich weiß, dass die Geschichte Venedigs sehr umfangreich und interessant ist. Meine Lehrerin fand dies ebenso, und schreib das später in ihren Bericht an den Veranstalter.
Dennoch war es ein schöner Tag und man hat einen Eindruck von den ganzen vielen Gassen bekommen, wo man sich ohne Führer sicher verlaufen hätte.


(Sonnenuntergang am Hafen, Venedig im Hintergrund)

Auf Murano am nächsten Tag freuten sich viele am meisten, was auch zu einer noch größeren Enttäuschung beigetragen hat. Wir besuchten erst eine Vorführung eines Glasbläsers, die leider nach etwas mehr als zwei Minuten beendet, aber dennoch sehr beeindruckend war.
Nun besuchten wir eine wirklich schöne Kirche. Danach hatten wir Freizeit und das fünf Stunden. Da es in Murano fast ausschließlich Glasgeschäfte gab, wurde und schnell langweilig.
Mittags konnten wir leider keine Pizza oder ähnliches essen, da es dort nur drei Restaurants gab, wo die Vorspeise alleine schon zwanzig Euro kostete. Wir führen also eher zurück zum Hotel. Lido di Jesolo ist sehr schön, direkt am Stand und schöne nette Geschäfte wo man verhandeln kann (meist sogar um den Hälfte des Preises).


(Glas aus Murano)

Am Donnerstag fuhren wir nach Padua und haben uns dort zuerst die wichtigsten Gebäude angesehen. Das fand ich persönlich sehr toll, da Padua sehr viele verschiedene Herrscher hatte und man die Stile auch in den Bauwerken wiederfindet.
Um die Mittagszeit hatten wir Zeit einzukaufen und ich aß die beste Pizza meines Lebens.
Klamotten konnte man dort nur bei Gucci und anderen Designerläden kaufen.
Jedem der in der nähe von Padua ist, würde ich empfehlen die Basilika des Heiligen Antonius zu besichtigen. Einfach toll!


(Die Basilika des Heiligen Antonius in Padua)

So ging unsere Abschlussfahrt zu Ende und wir fuhren am Freitagmorgen los, um Mitternacht zu Hause anzukommen.
Abschließend würde ich sagen, dass es eine wichtig Erfahrung und recht schön war. Man konnte etwas über seine Klassenkameraden lernen und auch mal etwas neues sehen.

9 Reaktionen zu “Meine Klassenfahrt nach Italien”

  1. Rolf

    Na Leila, so ganz toll schien es nicht gewesen zu sein, obwohl deine fantastischen Bilder etwas anderes vermuten lassen. Aber das Wichtigste in meinen Augen ist, dass ihr euch im Klassenverband noch einmal richtig kennengelernt habt, nicht nur immer die Schulbank drücken, sondern auch mal eine gemeinsame Zeit am Ende der Schulzeit zusammen zu erleben. Ich habe meine Klassenfahrten früher immer geliebt. Das Drumherum war oft nebensächlich. Obwohl, du hast ja deine beste Pizza des Lebens gegessen und das wird dir immer in Erinnerug bleiben.

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