Archiv der Kategorie ‘Interviews & Reportagen‘

Das etwas andere Interview

von Roland am Freitag, den 22. Mai 2009

Dr. Markus Pieper im Gespräch mit dem Reporter der NOZ, Christian WopenDr. Markus Pieper. Ein Mann aus unserer Mitte - Bei dem gestrigen Europafrühschoppen auf dem Gelände der Mühle Bohle hatte ich die Gelegenheit mit dem CDU-Kandidaten unserer Region für das Europaparlament ein nettes Gespräch zu führen.

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10 Fragen an Rolf Horstmann

von Alexander am Donnerstag, den 19. März 2009

Rolf Horstmann ist der neue 1. Vorsitzende der Sportfreunde LotteAm Mittwochabend wurde Rolf Horstmann zum neuen 1. Vorsitzenden der Sportfreunde Lotte gewählt, nachdem im letzten Jahr der langjährige Vorsitzende Wilhelm Birkenkämper an Weihnachten verstarb. Bereits vor seiner Wahl war Rolf bei den Sportfreunden Beisitzer, kümmert sich

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Interview im neuen Sportfreunde Blickpunkt

von Alexander am Mittwoch, den 26. November 2008

Bereits am vergangenen Donnerstag wurde der neue Sportfreunde Blickpunkt in unserer Gemeinde und der Umgebung verteilt. Und in dieser dritten Auflage ist ein Interview über den Lotteblog zu lesen. Ein Grund, einmal genauer rein zu schauen!

Erneut hat sich das Layout der Titelseite verändert. Nicht das Titelbild, das sich freilich zu jeder neuen Ausgabe ändert, sondern vielmehr der untere Bereich, der auf den ersten Blick erkennbar machen soll, dass es sich bei dem Sportfreunde Blickpunkt eben nicht nur um die Sportfreunde dreht, sondern um die gesamte Gemeinde Lotte.

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Nicht immer nur geben, sondern auch mal nehmen!

von Alexander am Dienstag, den 22. Juli 2008

Stellen Sie sich einmal vor, es klingelt an der Tür und vor Ihnen steht ein Mann mit einer Blechbüchse. Er sammelt Spenden für die Armen, sagt er Ihnen und scheppert dabei mit dem Geld in seiner Büchse. Sie stecken ihm einen kleinen Schein zu, er bedankt sich und geht. Das Geld fließt einem Hilfsprojekt zugute, Sie hören hier und da etwas davon, mehr aber auch nicht.

Und jetzt stellen Sie sich vor, es klingelt eine weitere Person an der Tür, bittet um eine Spende und bietet Ihnen im Gegenzug etwas dafür an. Sie stecken einen kleinen Schein in die Büchse, erhalten dafür etwas zurück, das Sie behalten dürfen und können sofort mitverfolgen, was mit Ihrem Geld passiert und wie es verwendet wird.

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Sportfreunde-Neuzugang Andy Steinmann im Interview

von Alexander am Samstag, den 21. Juni 2008

Einer der Neuzugänge bei den Sportfreunden Lotte in der Regionalliga West ist Andy Steinmann. Vor 23 Jahren in Hattingen geboren, spielte Andy bis zur B-Jugend bei der DJK Märkisch Hattingen, wechselte dann zur TSG Sprockhövel und trat seit 2006 den Ball für die Amateure vom Bundesligisten FC Schalke 04. Nach seinem Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung machte er eine Ausbildung beim Sprockhöveler Maschinenhersteller Hauhinco zum Industriekaufmann, die er 2007 erfolgreich beendete und sich seitdem ganz seiner Leidenschaft, dem Fußball widmet.

10 Fragen stand Andy Steinmann dem Lotteblog Rede und Antwort:

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Vom “Stadion am Lotter Kreuz” zur “PGW-Arena”

von Alexander am Mittwoch, den 11. Juni 2008

Viel hat sich verändert im Stadion in Lotte, in den Jahren, die seit der Eröffnung vergangen sind. Sehr viel. Wer vor zwei, drei Jahren ein Spiel der Sportfreunde besucht hat, entdeckt heute viel Neues. Selbst jemand, der in der gerade abgelaufenen Saison ein Heimspiel sah. Aus dem Stadion am Lotter Kreuz wurde die PGW-Arena. Multifunktional hätte ich beinahe geschrieben. Aber es handelt sich ja “nur” um ein reines Fußballstadion.

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Der Bürgermeister Rainer Lammers im Kurzinterview

von Alexander am Samstag, den 10. Mai 2008

Mit unserem Bürgermeister Rainer Lammers habe ich in der letzten Woche ein kurzes Interview über den Umgang mit den neuen Medien gemacht. Dabei habe ich bewusst auch einen kleinen Bogen zum Lotteblog gezogen…

Waren Sie bereits auf dem Lotteblog?

Gleich nach Bekanntwerden des Auftritts habe ich mich erstmals über das neue Angebot informiert.

Was war Ihr erster Eindruck?

Positiv, weil über das vielschichtige Geschehen in der Gemeinde informiert wird.

Wie werden Sie normalerweise auf Neuigkeiten aufmerksam?

Nachrichten im Radio bzw. Fernsehen sowie die Presseberichterstattung und Fachliteratur, aber auch regelmäßige Informationen aus der Bevölkerung.

Kennen und nutzen Sie die Onlineangebote von Tageszeitung oder Magazinen?

Ich kenne sie zum Teil, nutze sie zur Zeit nur wenig.

Nutzen Sie das Internet überwiegend beruflich oder eher privat?

Überwiegend beruflich

Welchen Internet-Anschluss haben Sie Zuhause?

ISDN

Was sind Ihre Lieblingsseiten im Internet?

Da ich sehr wenig Zeit finde im Internet zu surfen, kann ich keine Lieblingsseiten nennen.

Sind Wörter wie Browser, Spam und http ein Begriff für Sie?

Auch wenn ich kein Internetprofi bin, ja.

Würden Sie Musik oder Filme legal aus dem Internet laden oder lieber im Handel kaufen?

In den vergangenen Jahren habe ich wenig gekauft – dann aber im Handel.

Finden Sie Dinge wie E-Mail oder Instant Messaging, Social Networks oder Foren haben die Kommunikation einfacher oder eher komplizierter gemacht? Nutzen Sie diese viel?

Dadurch wurde die Kommunikation wesentlich vereinfacht. Ich persönlich bevorzuge das Telefonieren, da auf diesem Wege im direkten Gespräch noch schneller Ergebnisse erzielt werden können.

Rücken die Menschen dadurch weiter zusammen oder eher voneinander weg?

Es lassen sich große Entfernungen schnell und problemlos überbrücken. Dadurch ergeben sich bisher nicht gekannte Möglichkeiten. Andererseits kommt bei intensiver Nutzung der neuen Medien selbst das persönliche Gespräch im Bekanntenkreis oft zu kurz.

Wie stehen Sie zum Datenschutz bzw. wie gehen Sie mit Ihren Daten im Internet um?

Der Datenschutz hat oberste Priorität.

DSL für ganz Lotte – Unbedingt notwendig?

Ja, wir arbeiten intensiv daran, eine flächendeckende Versorgung zu erreichen. Bei Abwägung aller Vor- und NachteBile überwiegt für mich der positive Aspekt des Internets.

Sehen Sie das Internet im Ganzen eher positiv oder negativ?

Positiv

Glauben Sie, der Lotteblog ist eine Bereicherung für die Gemeinde?

Neben den Tageszeitungen und sonstigen Medien ist der Lotteblog durchaus eine Bereicherung.

Eine Frage zu Schluss: Wissen Sie, welche Farbe der Hintergrund der Gemeinde-Homepage hat?

Beige-gelb

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Herrn Lammers für das Interview!

Feuer kennt keine Unterschiede - Freiwillig im Einsatz

von Alexander am Dienstag, den 6. Mai 2008

Die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Lotte zögern nicht, wenn mitten in der Nacht ein Notruf eingeht, es im Bett warm und draußen regnerisch und kalt ist. Sie stehen auf, fahren zur Feuerwache, ziehen sich um und sind schon nach kurzer Zeit auf dem Weg zum Einsatzort. Anders als ihre Kollegen von der Berufsfeuerwehr, bekommen sie jedoch kein Geld dafür. Sie riskieren ihr Leben und Retten freiwillig. Dabei sind die Einsätze aber nicht weniger gefährlich. Ein Feuer brennt eben nicht kälter, wenn die Freiwillige Feuerwehr kommt und kein Schwerverletzter hört auf zu bluten, wenn Sie ein Kamerad aus Lotte befreit.

In den letzten Wochen hatte die Freiwillige Feuerwehr Lotte einige schlimme Einsätze. Neben einem schrecklichen Autounfall mit zwei Toten, musste auch ein Wohnhausbrand in Büren gelöscht und eine Frau schwer verletzt aus ihrem eingeklemmten Wagen befreit werden. Sie hatte einen herannahenden Zug übersehen.

Wie geht man mit diesen Erlebnissen um, wie verarbeitet man die Eindrücke und wie bereitet man sich auf so etwas vor? Mit dem jungen Feuerwehrmann Michael Jaworski (21) und zwei “alten Hasen”, Nicole Janikulla (31) und Marc Czichowski (36), sprach ich über Einsätze, Anerkennung, und das Gefühl, anderen Menschen wirklich helfen zu können.

“Man kann sich 100%ig auf alle hier verlassen”. Diesen Satz von Michael würde jeder der 34 Männer und Frauen des Lotter Löschzuges so wiedergeben. Die Stimmung untereinander ist sehr gut. Durch einen Freund und dem Willen, andere Menschen zu retten kam Michael Anfang 2006, durch die Familie kam Nicole 1995 zur Freiwilligen Feuerwehr. Auch die Beziehung zum anderen Löschzug in Wersen, dem 60 Aktive angehören, ist gut. Man kennt sich durch gemeinsame Lehrgänge, die übrigens nicht anders sind als die der Berufsfeuerwehren. Trotz der Abrufbereitschaft kann man seine Freizeit entspannt genießen und auch die Arbeitgeber haben es akzeptiert, dass man bei Alarmierung die Arbeitsstelle verlassen kann.

Die drei waren auch, zusammen mit zwei weiteren Kollegen, als erste 6 Minuten nach Alarmierung am Unfallort an der Lengericher Straße. Dort verunglückten Anfang April zwei junge Männer tödlich, als Sie mit geschätzten 190 km/h von der Straße abkamen und die Ziegelwand einer Scheune durchbrachen. “Der Adrenalinspiegel ist hoch, man weiß ja nicht, was einen erwartet”, sagt Nicole. Die Melder zeigen nur in Kurzform, ähnlich einer SMS, Unfallort und -art an. Umso schockierter war Marc Czichowski, als er das Loch in der Wand sah und sofort nach alarmierte. “Als erstes überprüfe ich immer die Lage, begehe die Unfallstelle und schaue ob alles sicher ist, man die Verunfallten ansprechen kann”, berichtet er. Doch als er die Lage erkannte, löste er Vollalarm aus und bestellte einen Rettungshubschrauber.

Solch heftige Einsätze hatte noch keiner der drei Feuerwehrleute erlebt. “Das ist wie Krieg”, beschrieb es ein Pastor sehr treffend. Umso drängender war die Frage, wie man solche Erlebnisse verarbeitet und wie man unterstützt wird. “Bei solchen Einsätzen versuchen wir die jüngeren möglichst schnell wegzuschicken”, erklärte Marc die Vorgehensweise. Doch auch ein Notfallseelsorger der Feuerwehr Ibbenbüren und ein Pfarrer standen den Kameraden an der Unfallstelle und bei den Einsatzbesprechungen zur Seite. “Am besten hilft man sich aber gegenseitig”, fand Michael “Auch das Reden mit Freunden und Familie hilft um runter zu kommen”.

Angst haben die drei bei Einsätzen schon ein bisschen. “Man muss immer mit Allem rechnen”, sagt Nicole “Aber natürlich passen wir aufeinander auf”. Die Familien unterstützen das Engagement, haben aber ebenso Angst. “Ich wohne direkt neben der Feuerwehr, meine Eltern merken natürlich, wenn alle Wagen raus müssen oder ein Einsatz mal länger dauert”, meint Michael.

Was am Ende des Interviews bleibt, ist ein Eindruck, der durchweg positiv und respektvoll ist. Die Jungs sind Profis, ohne dafür bezahlt zu werden. Sie brauchen keinen Vergleich mit der Berufsfeuerwehr scheuen und man kann guten Gewissens sagen, dass andere Hilfe nicht besser gemacht werden könnte. Wer ein bisschen Lust bekommen hat, Feuerwehr-Luft zu schnuppern, dem sei gesagt, dass er jeden Montag ab 20.00 Uhr am Feuerwehrhaus in Alt-Lotte (Bahnhofstr. 27) vorbeischauen kann.

Der erste Eintrag, es geht los!

von Alexander am Mittwoch, den 23. April 2008

Liebe Leserin, lieber Leser!

Herzlich Willkommen auf dem Lotteblog! Normalerweise beginnen Blogeinträge nicht mit so einer Anrede. Aber der erste Eintrag darf ausnahmsweise so starten.

Ab dem heutigen Mittwoch ist er nun “online”, der Lotteblog. Ab heute werden hier regelmäßig alle Lotteraner viel Informatives, Interessantes, Spannendes und Wissenswertes über ihre Gemeinde zu lesen bekommen.

Viele werden den Begriff des “Weblog” noch nie gehört haben und wissen damit gar nichts anzufangen. Dazu habe ich eine Seite geschrieben, die das Prinzip so genau und einfach wie möglich erklärt und die als erstes durchgelesen werden sollte.

Hier geht es zum “Was ist ein Weblog?”-Artikel.

Gleichzeitig habe ich auch auf einer Seite beschrieben, was eigentlich der Lotteblog ist, welches Prinzip dahinter steckt.

Hier geht es zum „Über den Lotteblog“-Artikel.

Sie können nun regelmäßig hier vorbei schauen und gucken, ob einer unserer “Blogger” einen neuen Eintrag geschrieben hat. Das ist sehr einfach und kostet kaum Zeit. Sie müssen sich nicht anmelden und kostenlos ist es sowieso. Aber es geht noch einfacher: abonnieren Sie unseren RSS-Feed. Wer nicht weiß, was das ist und wie das geht, kann auch das nachlesen, derzeit noch auf einer externen Seite.

Hier geht es zum „RSS-Feed abonnieren“-Artikel. (extern)

Jetzt wissen Sie das Wichtigste und können zukünftige Artikel in Ruhe lesen.

In der kommenden Woche wird das Team hinter dem Lotteblog vorgestellt, also die Blogger, die Einträge schreiben. Gleichzeitig suchen wir auch noch Bürgerinnen und Bürger aus Lotte, die Interesse haben, als Bürgerjournalisten Einträge zu schreiben. Dabei sind Sie an keine Pflichten gebunden und können selber bestimmen, wie oft Sie schreiben. Bei Interesse schicken Sie mir doch einfach eine E-Mail an a.frontzek@quube.de. Ich freue mich und werde umgehend antworten.

Das war schon der erste Eintrag, denn so enorm lang sollen diese gar nicht werden. Ich hoffe, Sie als zukünftigen Leser des Lotteblogs gewinnen zu können, freue mich auf rege Beteiligung in den Kommentaren und würde es begrüßen, wenn Sie Freunden, Nachbarn und Bekannten von dem Lotteblog erzählen.